Rom, Campo de Fiori …

Hatte wirklich Glück mit o-solemio … irgendwann waren mir die Hotels zu teuer…hab dann mal geschaut, bin hier gelandet.
Bin eine Glückliche !

Fühle mich durch Signora Bomber auch bestens betreut, kann einem gar nichts passieren, tel erreichbar, so auch immer präsent, egal, ob sie hilft, den am Flughafen verlorengegangenen Koffer zu suchen, ein Taxi zu bestellen, eine Nacht nachzubuchen, weil man den Flieger verpasst hat oder schnell einige Nächte nachzubuchen, weil man kurzfristig die Mutter oder Freundin mitnehmen möchte.

Inzwischen nutze ich in ihrem Blog „noch ein schönes ROM Blog” oft die ROM Map, im blog findet man spezielle Dinge, die im Reiseführer nicht enthalten sind, wie z.B. alle Brunnen beschrieben, wo, von wem für wen erbaut, von welchem Wasser gespeist. Anklicken und schon ist man von der Rom Map in jeder Bar…. An jedem Gebäude…wird einem ganz warm ums Herz in der Zeit dazwischen, wo man wieder hier ist.

Rom ist die schönste Stadt, der schönste Ort für mich auf dieser Welt. Besuche schon seit Jahren  die B&Bs am Campo dè Fiori. Ist ja nicht nur ein preislicher Vorteil, was mir so sehr gefällt ist: fühle mich freier, so nicht nach Uhrzeit beim Frühstück zu sitzen, mit einem Kellner im Rücken. Lieber nach dem Aufstehen einen kleinen Bissen, einen Kühlschrank hat man ja..und dann raus in die vicolis….frühstücken, eben wie die Italiener es machen. Für mich so sehr wichtig, ich liebe es, den Duft nach Caffè, die Deko in den Bars mit den Dolcis in Geschenkpapier, das ständige Geplapper, das Klappern der Caffé Tassen, die Auswahl in so einer Pasticceria..was nehm ich denn heute Schönes? Die Augen gehen mir über, größer als der Magen, das Kommen und Gehen,  Am besten, wenn die Dolcis frisch und warm vor allem!!! aus dem Ofen kommen, Cornettis mit Honig, Plunder mit Ricotta hmmmm. Zum Frühstücken geh ich meist ins Cafffè Camerino, man sagte auch: das Caffè mit den 3 f. Also  fff, eben wegen den Cornettis und der Atmosphäre an der Strassenbahnhaltestelle Nr. 8 am Largo Arenula. Inzwischen kann man dort auch sehr gut Mittag essen.

Hab mich mit der Wohnungsbesitzerin sofort verstanden, ich nutze ihren Kühlschrank mit, ab und an kochen wir zusammen, so lernt man immer wieder was neues Leckers kennen. Zum Nachmachen dann zu Hause. Wohne im B&B  Seitenstrasse am Campo, daher schläft man richtig ruhig und im Sommer durch die dicken Wände besser als zu Hause.
Eine richtige süße Wohnküche gehört dazu, im letzten Stock eine wahnsinnig große Terrasse, von dort aus kann man bis Trastevere schauen, ca 7 Kuppeln sieht man von da oben und hat einen tollen Einblick auf andere Terrassen, Ziegel, verwinkelte Treppen, kann in Küchen schauen.. Dächer…es ist alles so schön alt!
Und natürlich zentral gelegen, alles zu Fuß erreichbar, gleich am Morgen auf dem größten Makt ROMs anzukommen …Besser geht’s nicht.

Danach für mich ins ruhigste Quartiere Ebraico. Gleich geraderüber vom Campo àin die BAR TOTO. Weil ich das Quartiere liebe, jüdische Viertel. Keine Touristen, ein Quartier wie es einst war. In der Woche ist die Piazza voll mit Schulklassen, die auch erst mal in die Bar stürmen für einen schnellen Imbiss. Für mich gibt es hier die beste Caffé Crema, eine Creme, frisch angesetzt jeden Morgen, aus Caffè und Zucker, rauf auf den Espresso, schmeckt das Ganze wie ein Dessert. Wie fette Sahne, nur braun und con gusto di Caffè. Schon mehrmals zu Hause probiert, sogar diesen Mixer gekauft, leider das Ergebnis: nur lockere  Blasen, die schnell verschwinden. Habs aufgegeben, gehe lieber in die Bar.
Bin eine von denen, die für einen guten Caffé durch die ganze Stadt fahren würde. Aber braucht man in Rom nicht.

Das Quartiere so viele Säulen, Geschichte, wie kein anderer Ort in Rom für mich, es ist wirklich alles alt und bröcklig geblieben, nichts Modernes und Ruhe!! Bänke zum Ausruhen. Sonne mich gern am frühen Morgen und freu mich, wenn die Sonne wie Gold über den Häusern hervorkommt. Und im September, wenn Rom in „canto„ ist, gibt es am Marcellus Theater immer Konzerte, jeden Tag!!! unter freiem Himmel, meist Klavier. Von der Piazza aus durch das wunderschöne Porta di Ottavia, rechts halten …. kommt man oberhalb am Marcellus Theater an. Einmaliger Blick von oben in der Abendsonne auf das Marcellus Theater, ganz unten das Klavier, links der Blick auf den Tempel von Apollo, dahinter das Campidoglio, ganz links im September natürlich immer blühend ein rosa farbener Oleander, die allerschönste Atmosphäre für mich für ein klassisches Konzert al piano forte. Man sitzt ganz locker auf einer Mauer, hört zu. Ab und an kommt ein Pärchen auf der Vespa vorbei oder ein Vecchio und knurpst eine Pizza, oder summt einfach mit. Für mich viel schöner als dort unten auf den Plastikstühlen. Nicht, weil ich keine Lust hab ein Ticket zu kaufen!! .

Alles ist möglich, passt so ganz zu ROM.

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