Sommer … und kein Ende

Es ist unglaublich, aber in diesem Jahr will der Sommer keinen Abschied nehmen. Jedenfalls hier in Rom.

Längst ist der Sommeraufenthalt in Kalabrien beendet, am Montag hat die Schule wieder begonnen und eigentlich sollte uns jetzt der Alltag wieder fest in den Klauen haben. Das Jahr hat begonnen.
Gar nicht so einfach bei täglichen 30 ° und manchmal sogar mehr. Und wenn man dann auch noch Töpfe mit brodelnder Feigen-Marmelade, einkochenden Tomaten und Paprika voll hat, dann komm man ganz schön ins Schwitzen.

Besonders an dem Tag als wir bei einem Freund auf dem Land auf ganz traditionelle Art unsere Tomatensoße gemacht haben: die Tomaten kommen in eine Art elektrischen Gemüse-Wolf , auf der einen Seite kommt der Saft raus, auf der anderen Schalen und Kerne.
Der wässrige Teil vom Tomatensaft wird abgefiltert und dann der Rest in Flaschen gefüllt. Mit Kronkorken verschlossen werden alle Flaschen in Zeitungspapier oder Lumpen gewickelt und in eine Tonne gelegt,  Wasser drauf und ein schönes Feuer darunter.
Wenn das Wasser kocht, lässt man die Flammen noch ein halbes Stündchen züngeln und dann werden sie gelöscht.
Die Flaschen kühlen langsam ab und am nächsten Tag darf man sie alle wieder auswickeln.
Manchmal geht trotz aller Fürsorge eine Flasche zu Bruch.
Bei uns sind nur 7 Korken abgesprungen.
Von insgesamt 101 Flaschen ist das zwar schade, aber nicht dramatisch.
Die Tomatensoße wurde unter den Beteiligten aufgeteilt und mit unseren 44 Flaschen sollten wir gut über den Winter kommen.

Nun ist langsam genug mit dem Eingekochten, es wird Zeit zu Schreiben und die Sommerpause im Blog zu beenden.

Ein Kommentar zu “Sommer … und kein Ende”

  1. nina Says:

    ich bin neidisch!
    aufs wetter, tomaten, rustikales konservieren, alles halt.

Hinterlasse ein Kommentar