Erdbeben
Heute Nacht um 3.32 Uhr wurden wir aus dem Schlaf gerüttelt. Die Familie traf sich im Flur, das Kind etwas verstört, weil es gar nicht verstanden hatte, was da geschah und ich mit Herzklopfen und Kloss im Hals. Das Beben schien unendlich zu dauern, die Lampen schaukelten von der Decke und es krackste in einigen Möbeln.
Wirklich kein schönes Gefühl!
So ein starkes Erdbeben hatte ich hier in Rom noch nie erlebt und ich fragte mich schon heute Nacht, wie es wohl in der Nähe vom Epizentrum aussehen müsse. Inzwischen gibt es immer dramatischere Nachrichten aus L’Aquila, die am schwersten betroffene Stadt in den Abruzzen. Die Zahl der Toten, die am frühen Morgen noch bei 20 lag hat sich auf über 50 erhöht. Die Bilder aus der Stadt zeigen in Trümmer liegende Häuser. Was dabei auffällt ist, dass es sich nicht nur um alte Gebäude handelt, sondern auch um neuere Bauten. An Erdbebenschutz hat da beim Bau wohl niemand gedacht. Che disastro!!!
Einen Eindruck der Situation gibt die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel und Video.
