In Italien gehen die Uhren anders: Blogger sollen sich registrieren…

, ein Unternehmen gründen und Steuern zahlen

“Ricardo Franco Levi hat in Italien ein Gesetz vorgelegt, welches bereits von der Ministerkonferenz abgesegnet wurde: Blogger sollen darin verpflichtet werden, ein Unternehmen zu gründen, entsprechend Steuern zu zahlen und sich als Journalisten zu registrieren. Das Ende der Blogs in Italien dürfte sich jedoch noch verzögern, die parlamentarische Zustimmung stehe noch aus.”

Strickende Omis, kochende Hausfrauen, gelangweilte Dorfbewohner, sie alle sollen nun ploetzlich registrierte Journalisten sein? So ein Schildbuergerstreich kann wohl auch nur in Italien erdacht werden.

Mehr dazu bei Beppe Grillo

4 Antworten zu “In Italien gehen die Uhren anders: Blogger sollen sich registrieren…”

  1. silke sagt:

    na, da haben wir ja Glück, dass der Rom-Blog in Deutschland gehostet wird ;-)
    aber mal Spaß beiseite, das hört sich wirklich nach Schildbürgerstreich an. Vielleicht denken sie, dass sie damit Beppe Grillo zum Schweigen bringen. Aber der wird sich dann einfach einen Hoster im Ausland suchen. Auf der Strecke bleiben wahrscheinlich, wie immer, die Kleinen. Wie so oft in Italien: Banken und Versicherungen gleichen kriminellen Vereinigungen und machen ungestört ihre dreckigen Geschäfte, den armen Fensterputzern, die für einen Hungerlohn den ganzen Tag an der Kreuzung stehen, wird selbst diese Einnahmequelle untersagt.

  2. nina sagt:

    schlimm, das italienische politiker angst vor bloggern haben.
    beppe grillo ist jedenfalls schon wieder ganz entspannt:
    http://www.beppegrillo.it/eng/2007/10/china_is_near_with_the_levipro.html

  3. nina sagt:

    http://hande.wordpress.com/2007/09/26/all-roads-lead-to-rome/
    foodblogger ziehen nach rom! ob die wissen, das sie sich dann registrieren muessen?
    (btw, heute sagten sie im radio, das nach umfragen der naechste regierungschef mal wieder der kleine mann mit den haartransplantaten wird… mir ist das immer so peinlich..)

  4. RoSi sagt:

    Ich finde die Idee ist nicht von der Hand zu weisen, um endlich mal der Flut unqualifizierter Beiträge im Netz Einhalt zu gebieten. Jeder fühlt sich zum Bloggen berufen, obgleich manchem es besser stehen würde, seine geistigen Ergüsse nicht in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Diese Seite einmal ausgeschlossen

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