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B&B Trastevere – ein schönes Feedback

Mittwoch, 9. November 2011

Ich freue mich immer sehr über positive Rückmeldungen meiner Gäste, darüber, dass der Aufenthalt in Rom ein wunderbares Erlebnis war … … angefangen bei der Unterkunft.

Diese hier war besonders nett und von daher möchte ich sie veröffentlichen:

Liebe Frau Bomber,
seit einer Woche sind wir wieder zurück aus Rom und ich wollte Ihnen unbedingt schreiben, welchen Glücksgriff wir mit der Pension im Vicolo del Cinque gemacht haben. Signora V. war eine so herzliche, freundliche und sehr humorvolle Gastgeberin. Wir haben uns sehr willkommen und gut aufgehoben gefühlt.
Das Zimmer war entzückend (ich muss diesen Begriff verwenden, es trifft einfach 100 % zu), ganz zu schweigen vom Badezimmer. Außerdem ist die Lage ideal.
Wir haben alles von dort zu Fuß erreicht und die Anreise mit Zug und Straßenbahn war überhaupt kein Problem.
Klar hat Trastevere ein ausgeprägtes Nachtleben, was man auch bis in den 3. Stock gut mitbekommen konnte, aber Fenster schließen und gegebenenfalls Ohropax konnten dem erfolgreich entgegen wirken. Außerdem hat man sich über Tag in der tollen Stadt sowieso recht müde gelaufen.
Die Pension ist auf alle Fälle wieder Anlaufpunkt beim nächsten Rom-Besuch. Und der findet hoffentlich statt. Stellen Sie meine Meinung gern auf Ihre Internet-Seite, ich stehe voll und ganz dahinter und meine Schwester auch. :-)
Liebe Grüße aus Deutschland und einen schönen November in Rom
Susanne L.

Sommer … und kein Ende

Donnerstag, 15. September 2011

Es ist unglaublich, aber in diesem Jahr will der Sommer keinen Abschied nehmen. Jedenfalls hier in Rom.

Längst ist der Sommeraufenthalt in Kalabrien beendet, am Montag hat die Schule wieder begonnen und eigentlich sollte uns jetzt der Alltag wieder fest in den Klauen haben. Das Jahr hat begonnen.
Gar nicht so einfach bei täglichen 30 ° und manchmal sogar mehr. Und wenn man dann auch noch Töpfe mit brodelnder Feigen-Marmelade, einkochenden Tomaten und Paprika voll hat, dann komm man ganz schön ins Schwitzen.

Besonders an dem Tag als wir bei einem Freund auf dem Land auf ganz traditionelle Art unsere Tomatensoße gemacht haben: die Tomaten kommen in eine Art elektrischen Gemüse-Wolf , auf der einen Seite kommt der Saft raus, auf der anderen Schalen und Kerne.
Der wässrige Teil vom Tomatensaft wird abgefiltert und dann der Rest in Flaschen gefüllt. Mit Kronkorken verschlossen werden alle Flaschen in Zeitungspapier oder Lumpen gewickelt und in eine Tonne gelegt,  Wasser drauf und ein schönes Feuer darunter.
Wenn das Wasser kocht, lässt man die Flammen noch ein halbes Stündchen züngeln und dann werden sie gelöscht.
Die Flaschen kühlen langsam ab und am nächsten Tag darf man sie alle wieder auswickeln.
Manchmal geht trotz aller Fürsorge eine Flasche zu Bruch.
Bei uns sind nur 7 Korken abgesprungen.
Von insgesamt 101 Flaschen ist das zwar schade, aber nicht dramatisch.
Die Tomatensoße wurde unter den Beteiligten aufgeteilt und mit unseren 44 Flaschen sollten wir gut über den Winter kommen.

Nun ist langsam genug mit dem Eingekochten, es wird Zeit zu Schreiben und die Sommerpause im Blog zu beenden.

Sommer 2011 in Rom – Saison der Festivals

Montag, 27. Juni 2011

Das Sommerprogramm in Rom wird besonders durch die vielen Musik-Festivals bestimmt. Da gibt es für jeden Geschmack etwas.

Im Auditorium werden unter anderen The Manhattan Transfer, Ringo Starr und Ricky Martin auftreten, es gibt altenativ aber auch Abende mit klassischer Musik wie die Carmina Burana.
In der Casa del Jazz gibt es natürlich vorranging Jazz zu hören, eine kleine Unterbrechung ist das Soluzioni Semplici Festival vom 1. bis 5 Juli .
Roma incontra il Mondo, eine der langjährigsten Veranstaltungen findet mit einem reichen Musikprogramm italienischer und internationaler Künstler in der Villa Ada statt.
Das Beste aus den 70ern, 80ern und 90ern mit Live-Musik und Disco-Abenden im Roma Vintage Festival
Auf dem Gelände der Pferderennbahn, dem Ippodromo di Capanelle findet Rock in Roma statt und im Parco degli Acquedotti Rock City .
Für Liebhaber klassicher Musik sind die Konzerte im Teatro di Marcello sicher in Erlebnis: Concerti del Tempietto.
Noch bis zum 20. Juli läuft das Festival Internazionale di Villa Adriana in der fantastischen Hadriansvilla in Tivoli: Theater, Tanz, Musik und Circus aus aller Welt.
In einer ebenso fantastischen Kulisse, den Thermen von Caracalla präsentiert die Opera di Roma Tosca, Schwanensee und La Fura dels Baus mit der Trilogia Romana

Auch die Museen in Rom tragen zur Bereicherung des Abendprogramms bei: Estate nei Musei. jeden Samstag Abend sind sie bis ein Uhr nachts geöffnet hund haben auch immer etwas besonderes im Programm

Eine Künstler-Villa in Rom

Donnerstag, 16. Juni 2011

Alfred Strohl-Fern, ein wohlhabender, aus dem Elsaß stammender Künstler und Idealist mit philanthropischen Neigungen, ein der Völkerverständigung verschriebener Sonderling, erwirbt 1879 in Rom ein acht Hektar großes Grundstück in der Nähe der Piazza del Popolo.

Hier beginnt Alfred Strohl-Fern ein außergewöhnliches Experiment: seine panartistische Utopie, Künstler aller Nationen und Kunstgattungen in seiner nach ihm benannten Villa zu vereinen … mehr
Unter den Gästen der Villa Strohl-Fern waren Carlo Levi, Francesco Trombadori, Rainer Maria Rilke, Karl Hofer und Karl Stauffer-Bern.

Zur Zeit kann man bis Ende Oktober an jedem zweiten Sonntag an kostenlosen Führungen dieser außergewöhnlichen Villa und Ihren Gärten teilnehmen. Die Führungen muss man telefonisch reservieren.
Für Juli waren bis gestern noch Plätze für den zweiten Sonntag frei, die Reservierungen für September und Oktober werden ab Ende August eröffnet.

Die Termine sind der 10. und 24. Juli 2011, 10.30 und 16.30 Uhr, der 11. und 25. September, 10.30 und 16 Uhr und der 2., 16. und 30. Oktober, 10.30 und 15 Uhr

Reservierungen unter 0039 060608 (oder über mich)

Villa Strohl Fern
Eingang von der Viale Madama Letizia (Villa Borghese)

Zucchini-Pfanne oder La Farcita

Dienstag, 14. Juni 2011

… … zucchini-zucchini-zucchini ….
… in der Gemüsekiste, aus dem Garten einer Freundin … der Kühlschrank ist voll. Da müssen ein paar Rezepte her. Einige leckere habe ich im Kochblog von Zorra gefunden. Da gibt es eine ganze Liste mit Vorschlägen für die Zucchinischwemme.
Im O-solemio-Rom Blog gibt es heute ein Rezept meiner Schwägerin in Kalabrien:

Man nehme eine bis zwei große Zucchini; sehr gut eignen sich die, die man im Gemüsegarten ein paar Tage übersehen hat und plötzlich dick und rund unterm Zucchini Strauch hervorlugen. Sie dürfen ruhig einen Durchmesser von 8 cm erreichen.
Auf dem Markt gibt es sie meist günstiger, weil eigentlich keiner diese “dicken” will. In ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden.

Dann ca. 100g Paniermehl (am besten selbst von trockenen Brötchen gerieben) mit 20/30 g Parmesan oder Pecorino anreichern und mit kleinstgeschnittenen Knoblauch, Basilikum oder Salbei und Salz würzen.
In einem Teller ein Ei verschlagen.
Den Boden einer Pfanne (beschichtet geht besser) erst mit Öl bestreichen und dann ein wenig der Paniermehlmischung draufstreuen.

Darauf eine Schicht Zucchini-Scheiben legen, die vorher im Ei gewälzt wurden. Darüber kommt nun eine weitere Schicht Paniermehl und Stückchen einer Scheibe gekochtem Schinken und Scamorza oder einem anderen Käse. Hauptsache er schmilzt. Nun geht es wieder mit Zucchini-Scheiben weiter. So kann man drei vier Schichten anlegen und als Abschluss oben drauf das letzte Paniermehl geben und ‘na passata d’ògghiu – ein wenig Öl.
Das ganze wird bei kleiner bis kleinster Flamme auf dem Herd gegart und nach der Halbzeit gewendet, ca. 30 Minuten für die erste Seite und weitere 20 Minuten für die zweite. Man kann die Zucchini sicher auch im Backofen garen, aber im Sommer ist die Version mit der kleinen Flamme auf dem Herd sehr viel Hitze – und wohl auch Energie sparender.

Cinecittà – die Filmstadt in Rom

Donnerstag, 19. Mai 2011

Cinecittà, Mythos der Filmgeschichte.
Seit dem 29. April ist es möglich einen Blick auf und hinter die Kulissen zu werfen, denn aus Anlass der 150 Jahres-Feier Italiens werden die Tore der Traumfabrik auch für das Publikum geöffnet.

Die Geschichte der Filmstadt beginnt während des Faschismus im Jahr 1937, als im südlichen Teil Roms, auf einem vierzig Hektar großem Gebiet 30 Filmstudios entstehen.
Nach dem zweiten Weltkrieg bietet Cinecittà Regisseuren wie Roberto Rossellini, Vittorio de Sica und Luchino Visconti ein zweites Zuhause.
Zu internazionaler Bedeutung gelangt die Filmstadt in den 50er Jahren als dort Filme wie Ben Hur und Quo Vadis? gedreht wurden. Die Amerikaner hatten Rom entdeckt und Cinecittà bekam einen zweiten Namen: “Hollywood am Tiber!
In den 60er Jahren enstanden hier die Filme von Federico Fellini und die Italo-Western von Sergio Leone.
Ende der 60er Jahre begann mit der Verbreitung vom Fernsehen und der daraus resultierenden geringeren Produktion von Monumentalfilmen der Verfall der grandiosen Produktionsstätte.
Nach den Modernisierungsabeiten im Jahr 1997 zählen Martin Scorseses “Gangs of New York” und Mel Gibsons “die Passion Christi” zu den bekanntesten Großproduktionen, die in den Cinecittà Filmstudios entstanden sind.

Die Ausstellung Cinecittà SI Mostra öffnet bis zum 30. November die Tore der Traumfabrik. Ausser originalen gigantischen Kulissen kann man Köstüme und Scenografien berühmter Filme bewundern.

Geöffnet Mi bis Mo,  10.30 – 18.30 Uhr, Eintritt 10 €
Via Tuscolana, 1055

Metro Station “Cinecittà”

Museumsnacht in Rom

Freitag, 13. Mai 2011

Am 14. Mai werden in Rom über 80 Museen von 20 bis 2 Uhr nachts kostenlos geöffnet sein.
Dazu gibt es in vielen Museen auch noch ein Extra-Programm, in einigen Konzerte, in anderen Vorstellungen. Am besten man wirft mal einen Blick in die Liste der Musei in Comune.

1. Mai zwischen Rock, Religion und Kirschbaum

Samstag, 30. April 2011

Traditionell wird der 1. Mai in Rom mit einem Mega-Konzert auf der Piazza San Giovanni in Laterano gefeiert, das alljährlich von der Gewerkschaft organisiert wird.

In diesem Jahr werden dort unter anderen Litfiba, Daniele Silvestri, Marlene Kuntz, Subsonica, die Modena City Ramblers, Caparezza und die Bandabardò auftreten und sogar Gino Paoli und Ennio Morricone haben ihre Teilnahme zugesagt.
Auf der anderen Seite der Stadt feiert man aus einem anderen Anlass, der noch größere Massen als  das Konzert nach Rom strömen lassen wird: die Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. Eine Million Pilger werden erwartet. Seit Tagen wird vor Überfüllungen der öffentlichen Verkehrsmittel und überteuerten Preisen gewarnt. Als Römer bleibt man am besten zu Haus oder organisiert sich eine Grillrunde im Park.

Besonders nett kann es im Parco degli Acquedotti in der Nähe vom Kirschbaum werden. Im letzten Jahr wurde die Kirsche bei einem Sturm enwurzelt. Seitdem kümmert sich eine Gruppe darum sie am Leben zu erhalten. Die freiliegenden Wurzeln wurden mit Erde bedeckt und regelmäßig finden Treffen am Kirschbaum statt. Einen Grund gibt es immer: die Kirschblüte, den 25. April, den 1.Mai … und am besten bringt man den Grill, zu Essen und zu Trinken mit, damit es ein richtiges Fest wird.


Italienische Küche – einfach genial!

Donnerstag, 28. April 2011

Genial Italienisch

Schon längst ist es mal wieder Zeit für ein leckeres Rezept.
Während ich noch darüber nachdenke, welches wohl am besten passt, schreibt André auf ombelico.de einen Artikel über das letzte Jamie Magazin “Auf nach Italien!”.
Die Rezepte, die man auf der Homepage von Jamie einsehen kann, lassen schon das Wasser im Mund zusammenlaufen. Z.B. ist die Pasta mit Sardinen eine wunderbare Abwandlung des Original-Rezepts, das für die Zubereitung das frische Kraut vom wilden Fenchel vorsieht,  in Deutschland schwerlich zu finden.
Leider ist es nicht ganz einfach das Heft von Rom aus zu kaufen, aber bei Amazon finde ich “Genial Italienisch” und das hört sich mindestens genauso gut an.

Die Bestellung ist schon unterwegs.

Rom macht Dir ein schönes Geburtstagsgeschenk

Donnerstag, 7. April 2011

Geburtstag feiern in Rom ist sicher schon ein wunderbares Geschenk.
Zusätzlich haben in diesem Jahr alle Mitglieder der EU an Ihrem Geburtstag auch noch freien Eintritt in ein staatliches Museum. Noch ein Grund mehr, sich auf die Reise zu begeben.
Da die Initiative vom Ministero dei Beni Culturali ausgeht, gilt das natürlich nicht nur für Rom, sondern für ganz Italien.