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Der Frühling in Rom geht auch durch den Magen

Montag, 11. April 2016

Es lässt sich nicht leugnen, der Fühling ist mit voller Macht eingefallen. Es grünt und blüht, es ist einfach wunderbar.
Auf einer Fahrrad-Kurztour durch den Park habe ich gestern Holunderblüten gesammelt um daraus eine superleckere Vorspreise fürs Abendessen mit Freunden zu machen: Frittelle di Fiori di Sambuco.
Es ist ganz einfach. Man nehme 10 Holunderblütendolden, ca. 10 Löffel Mehl, Wasser und/oder Bier, Salz.
Von den Dolden schneidet man die kleinen Holunder-Blütchen so dicht wie möglich am Blütenansatz ab, um möglichts wenig grüne Stengel dabei zu haben. Dann macht man einen dickflüssigen Teig aus Mehl und Wasser (zum Wasser kann man auch Bier mischen, dann werden die Küchlein noch knuspriger) und gibt die Büten hinein, salzen, fertig. Der Teig soll die Blüten nur zusammenhalten, also soll nicht überwiegen.

Dann Öl in der Pfanne heiß machen und die Küchlein knusprig braun braten. Wir lieben sie!

Street Art in Rom

Mittwoch, 13. Januar 2016

Die Straßenkunst in Rom wird salonfähig. Immer häufiger berichten Zeitschriften und Zeitungen über diesen Kultur-Aspekt der ewigen Stadt, nicht zuletzt die New York Times
Dass Rom nicht nur “alte Steine” zu bieten hat, ist inzwischen auch der Comune di Roma aufgefallen und die Abteilung für Kultur und Tourismus hat daher einen Plan herausgebracht, der es Einheimischen und Touristen einfacher machen soll diese Art Kunstwerke aufzustöbern, die meist in der Peripherie zu finden sind.
Ein Artikel dazu ist auf der Tourismusseite der Comune di Roma, leider nur in italienisch, erschienen. Auch auf der Seite von Turismo Roma, der offiziellen Seite der Comune di Roma wird der Street Art viel Platz gewidmet. Aber auch hier alles wieder nur auf italienisch. Da scheint das Projekt noch nicht ganz zu Ende gedacht.

Mit der Limousine vom Flughafen nach Rom

Sonntag, 27. September 2015

Bei einer Reise nach Rom kommen die meisten Gäste auf einem der Flughäfen Roms an. Der Flughafen Leonardo da Vinci in Fiumicino liegt ca. 30 km entfernt von der Stadt, der “kleinere Bruder” in Ciampino etwas dichter. Die häufigste Frage ist, wie man am besten von dort in die Stadt kommt. Es gibt Busse und Zugverbindungen, doch die stressfreieste Lösung ist sicher ein Fahr-Service auf Vorbestellung.
Letzte Woche durfte ich den Limousinen-Service von Blacklane testen. Ich war mit meiner Mutter von Hamburg nach Rom geflogen. Der Flieger hatte eine halbe Stunde Verspätung, dann mussten wir noch fast eine Stunde auf unser Gepäck warten und es regnete in Strömen. Schöner Empfang!
Kurz nach der Landung hatte ich eine Nachricht per SMS mit Namen und Telefonnummer des Fahrers erhalten. Ein Glück, denn wir waren nicht wie geplant am Terminal 3, sondern am Terminal 1 angekommen und als ich den Fahrer nicht sofort ausmachen konnte, rief ich an und er war in 5 Minuten bei uns. Ein sehr freundlicher Mann, der meiner Mutter sogar seinen Regenschirm für den Weg zum Wagen zur Verfügung stellte und uns bei den Koffern behilflich war.
Er bereitete uns dann sofort auf eine lange Heimfahrt vor: die Straßen ins Zentrum waren aufgrund des starken Regens komplett blockiert, es würde anderthalb Stunden dauern.
Dank seiner super Straßenkenntnisse hat es dann nicht ganz so lange gedauert und im Fond der Limousine saßen wir wirklich ausgesprochen komfortabel. Besser hätten wir die lange Fahrt kaum überstehen können.
Der Limousinen Service lässt sich sehr unkompliziert über die Webseite von Blacklane buchen, der Betrag wird per Kreditkarte abgebucht und man muss sich auch darum keine Gedanken mehr machen.
Mit Bus oder Bahn kommt man sicher günstiger nach Rom, aber um Stress und Zeit zu sparen ist es eine wunderbare Lösung.

Außer dem Gutschein, den ich für diese Fahrt verwendet habe, gibt es einen zweiten, den ich gern an einen Gast von O-Solemio-Rom weitergeben möchte. Auf der Facebook-Seite werden in den nächsten Tagen die Regeln hierfür erscheinen. Schauen Sie vorbei!

Durch Italien mit dem Zug

Montag, 7. September 2015

Natürlich geht die Reise auch über Rom ;-)

Eintritt frei in die Vatikanischen Museen

Donnerstag, 25. September 2014


An diesem Wochenende ist der Eintritt in die Vatikanischen Museen gratis.
Am Samstag ist es der Welt – Tourismus – Tag, der dafür sorgt, am Sonntag, weil es sich um den letzten Sonntag des Monats handelt.

Ferienwohnung oder Zimmer in der Nähe vom Vatikan zum Jugendherbergs-Preis

Donnerstag, 25. September 2014

Die Casa Agnese ist von Einrichtung und Ausstattung nicht gerade spektakulär … die Preise für die Zimmer dort dafür umso mehr.

Die einfache Einrichtung der Ferienwohnung wird durch die Bilder der Vermieterin aufgelockert. Sie ist Künstlerin und sehr aktiv in verschiedenen Projekten, besonders mit Kindern. Und es wird sehr auf Sauberkeit geachtet.

Die Wohnung besteht aus drei Doppelzimmern, die auch einzeln vermietet werden. Es werden in dieser Form allerdings nur zwei Zimmer, jeweils mit privatem Bad, mit Küchenbenutzung vermietet. Jedes Zimmer ist abschließbar.

Für 4 oder 6 Personen wird die Casa Agnese zur günstigen Ferienwohnung.
Das Appartement liegt in der ersten Etage, einen Fahrstuhl gibt es nicht.
In der Ferienwohnung gibt es ausser den Schlafzimmern ein Wohnzimmer, eine vollausgestattete Küche und zwei Badezimmer mit Dusche.
Zur Ausstattung gehören des weiteren W-Lan, TV, eine Waschmaschine und Lärmschutzfenster. Ventilatoren sorgen im Sommer für Frische, auch wenn es in diesem Gebäude der 30er Jahre, bedingt durch die starken Mauern, nie wirklich heiss wird.

Viele Sehenswürdigkeiten Roms, wie Petersdom, Vatikanische Museen oder Engelsburg lassen sich von hier zu Fuß erreichen. Sehr günstige Verkehrsanbindungen sorgen für kurze Wegzeiten in die Altstadt von Rom: zur Piazza Navona, Pantheon oder Campo de Fiori oder auch zum Kolosseum.

Preis für ein Doppelzimmer mit Bad: 45 €/Übernachtung
Buchungen bei O-Solemio-Rom oder direkt hier

Pasolini Roma

Montag, 26. Mai 2014

Pasolini in Rom, seiner Stadt, zu besuchen ist einfach besonders …

Wer es allerdings nicht hierher, in den Palazzo delle Esposizioni, schaffen sollte, kann ab September den kürzeren Weg nach Berlin wählen.
Dort wird die Ausstellung im Rahmen der Berliner Festspiele, im Martin-Gropius-Bau zu sehen sein.
Außerdem kann man auf der Seite der Berliner Festspiele auch die Einführung in die Ausstellung auf Deutsch nachlesen.
Pasolini – Roma Was Pasolini mit Rom verbindet kann man sehr gut auf der Webseite der Ausstellung nachvollziehen: auf dem Stadtplan von Rom sind viele Orte der Stadt vermerkt und beschrieben, die mit dem Leben und Schaffen Pasolinis zusammenhängen. So kann man sich theoretisch auch auf den Weg machen, um diese Stätte heute aufzusuchen. Häufig führen die Wege jedoch in die Periferie von Rom und es ist schwierig bis unmöglich die gleiche Athmosphäre der 50er und 60er Jahre vorzufinden.
Mir fehlen in diesem Kalender Orte wie Pigneto, Mandrione und Parco degli Acquedotti. Dorthin lohnt sich auch heute noch ein Ausflug.
Auf Anfrage organisiere ich gern eine Führung auf den Spuren von Pasolini …
Eine komplettere Liste der Orte von Pasolini gibt es in Italienisch auf pagine corsare. Dort gibt es auch eine deutsche Seite mit der Biographie Pasolinis, ich kann aber keinen Link zu den Orten in Deutsch finden. Schade!
Anfang des Jahres ist auf Arte und im ARD ein Dokumentarfilm über das Leben Pasolinis ausgestrahlt worden: Pasolini – Passion Roma “Auf den Spuren Pasolinis durchstreift dieser Film die italienische Hauptstadt und lässt dabei Werk, Leben und Denken des Kultregisseurs mit zahlreichen Filmausschnitten, Zitaten und Pasolinis beruflichen und privaten Wegbegleitern wie Bernardo Bertolucci, Ninetto Davoli, seine Cousine Graziella Chiarcossi, Laura Betti und Vincenzo Cerami neu aufleben.”
Im Moment stehen leider keine Wiederholungtermine fest. Vielleicht lässt es sich ja während der Pasolini Ausstellung in Berlin einrichten … wäre schön, wenn mich dann jemand darauf aufmerksam macht. Ich bin häufig nicht auf dem laufenden, was das deutsche Fernsehprogramm betrifft. ;-)

Was haben Piazza Vittorio und die Carmen gemeinsam? Das Orchester!

Freitag, 16. Mai 2014

Rom – Piazza Vittorio:
der von Arkaden gesäumte Platz in der Nähe vom Bahnhof Termini stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist dem ersten König Italiens, Vittorio Emanuele II gewidmet.
Schon Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die “piazza” von Händlern genutzt um hier ihre Waren anzubieten und verwandelte sich in den folgenden Jahren zu einem richtigen Markt und irgendwann in einen regelrechten “Bazar”, auf dem man alles nur erdenkliche kaufen konnte. Dafür war die Lage in der Nähe des Hauptbahnhofs von Rom ideal. 2001 wurde der Markt in die nahegelegene Ex-Centrale del Latte verlegt und ist auch dort einen Besuch wert.
Zwischen Bahnhof Termini und Piazza Vittorio siedelten sich auch die meisten Einwanderer der Stadt an und prägten die Athmosphäre des Viertels und des Marktes. Wunderbar wird das Zusammenleben verschiedener Kulturen im Buch Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio von Amara Lakhous beschrieben.
2002 entstand in dieser multiethnischen Gesellschaft das “Orchestra di Piazza Vittorio”, ein grandioses Experiment, das beweisst wie positiv der Zusammenfluß kultureller Unterschiede sein kann.
In den folgenden Jahren hat das Orchestra sich immer höhere Ziele gesetzt. 2009 brachte die Truppe ihre Version der Zauberflöte auf die Bühne: Il flauto magico secondo l’Orchestra di Piazza Vittorio
Eine bunte, mitreißende, multikulturelle Zauberflöte, ein fantastisches Erlebnis.
Nach der Reise um die Welt in 80 Minuten im 2012 wurde bereits im letzten Jahr ihre Carmen in Zusammenarbeit mit der Opéra Théâtre de Saint-Étienne in Frankreich auf dem Theaterfestival Le Nuit de Fourvière aufgeführt.
Auch bei Amazon kann man einiges vom Orchester finden
In diesem Jahr wird die Carmen endlich in Rom zu sehen sein. In einem traumhaften Ambiete, den Caracalla-Thermen. Die einzige Aufführung der Carmen findet im Rahmen der Sommer-Saison des Teatro dell’Opera di Roma am 24. Juni statt.
Ich finde es ganz furchtbar! Ich werde nämlich wohl nicht dabei sein können.

Mit dem Fahrrad durch Rom

Donnerstag, 24. April 2014

Die Straßen Roms sind eigentlich nicht wirklich zum Fahrradfahren geeignet.
Der chaotische Verkehr und der häufig schlechte Zustand der Straßen können das Fahrradfahren zum riskanten Abenteuer werden lassen. Es gibt aber auch sehr schöne Strecken, entlang des Tibers, wo ein Fahrradweg angelegt wurde, oder durch Parks, die zu einer Fahradtour geradezu einladen.
Eine gute Idee ist es, sich von einem Ortskundigen durch dieses Labyrinth (fahrrad)führen zu lassen.
Seit kurzem bietet TopBike Rental & Tours organisierte Fahradtouren mit deutschsprachiger Führung an, eine im historischen Zentrum von Rom, die andere hinaus aus der Innenstadt, über Katakomben bis in den wundervollen Parco degli Acquedotti.
Natürlich kann man sich bei TopBike Rental & Tours auch nur ein Fahrrad ausleihen und Rom auf eigene Faust erobern.
Mein Freund Jörg hat sich im letzten Jahr dort ein super Fahrrad geliehen um den Granfondo Roma mitzufahren. Er war sehr zufrieden, mit Fahrrad und Service.

Ausstellungs-Frühling in Rom

Mittwoch, 9. April 2014

In diesem Frühling gibt es in Rom verschiedene interessante Ausstellungen zu besichtigen.

Zur Zeit, bis zum 8. Juni sind im Complesso del Vittoriano Kunstwerke des Museé d’Orsay mit Werken von Gauguin, Monet, Degas, Sisley, Pissarro, Van Gogh, Manet, u.a. zu sehen. Ein Reise durch die Kunst der französischen Meister in den Jahren 1848 bis 1914, von akkdemischer Malerei, über Impressionismus zum Symbolismus.

Seit 20. März bis 31. August läuft in den Scuderie del Quirinale die sehr groß angekündigte Ausstellung mit über 40 Werken von Frida Kahlo.
Frida Kahlo (1907-1954), Symbol der künstlerischen Avantgarde und der lebendigen mexikanischen Kultur während des 20.Jh., wird heute als eine unleugbar faszinierende Ikone des Feminismus definiert. Ihre Werke sind zweifellos von ihrer Biographie beeinflusst, ein schwerer Unfall während ihrer Jugendzeit hat sie für ihr Leben gezeichnet, aber auch vom soziopolitischen Umfeld und vom Geist ihrer Zeit, die zu kulturellen Veränderungen und schließlich zur mexikanischen Revolution führten.

Wer sich für englische Malerei interessiert hat in disem Frühjahr in Rom gleich zwei Möglichkeiten:
Im Chiostro del Bramante, in der Ausstellung “Alma Tadema e i Pittori dell’800 Inglese” sind 50 großartige Werke der Sammlung von Pérez Simòn zu bewundern, die sich mit der Mythologie, dem Mittelalter und den Shakespeare-Dramen befassen, aber auch auf den ersten Blick alltägliche Szenen in Bilder rätselhafter Schönheit verwandeln. Zusammen mit der Ausstellung kann man hier auch die wunderschöne Architektur des Kreuzgangs bewundern, Meisterwerk der römischen Renaissance von Donato Bramante.
Ein Jahrhundert zurück liegen die Malereien von Hogarth, Reynolds, Turner. Ausdruck der künstlerischen und sozialen Entwicklung Englands des 18. Jahrhunderts, sind sie im Museo Fondazione Roma, Palazzo Sciarra vom 15. Aprile bis 20. Juli 2014 zu besichtigen.
Auf der Seite der Fondazione Museo Roma kann man einen Coupon herunterladen, der zum reduzierten Eintritt von 8 € (inkl. Audioguide) in den ersten zwei Wochen der Ausstellung berechtigt ;-)

Last but (absolutely) not least: Andy Warhol
Über 150 Werke der Pop Art Ikone, darunter auch Berühmtheiten wie Mao und Marilyn, werden in Rom vom 18. April bis 28. September zu sehen sein. Sie kommen aus der Brant Foundation, einer größten Kollektionen kontemporärer Kunst in Amerika. Peter Brant, intimer Freund von Andy Warhol, begann mit der Campbell’s Soup seine Sammlung von Bildern des Freundes. Er war damals mal gerade 20 Jahre alt.
Fondazione Roma Museo – Palazzo Cipolla , Via del Corso 320